Gott sei Dank.

Uns wurde die Möglichkeit gegeben einen Erntedankfestgottesdienst in einer schön geschmückten Kirche zu feiern. Viele helfende Hände am Vortag, zahlreichen Erntegaben, die Predigt von Pfarrer i. R. Bartl und musikalischer Begleitung trugen dazu bei, dass dieser Gottesdienst ein Fest des Dankes wurde.
Die Aufteilung der Erntegaben an den evangelischen Kindergarten in Freiberg und an das Pflegeheim sowie die Freiberger Tafel begann gleich nach dem Gottesdienst.
Und wie sagt man wenn man etwas geschenkt bekommt? Gott sei Dank. Denn letztendlich kommt alles von Gott, der in Natur und Menschheitsgeschichte wirkt. Sein Wort kann uns dafür die Augen öffnen und so kommt man dann zum Staunen und (auch zum gemeinsamen) Danken.
Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich, und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen. Sirach 35, 10
Der Monatsspruch für Oktober enthält das Wort „gib“, das uns manchmal herausfordert. Denn Geben fällt uns nicht immer leicht.
Es kann uns aber auch an Situationen erinnern, in denen wir selbst schon ein liebes Dankeschön bekommen haben, für geopferte Zeit, Geld oder Arbeit. So kann Geben und Danken zum Dankopfer verschmelzen. Wer so lebt, hebt sich mit der beschwingten Herzlichkeit eines Christenmenschen von der Masse ab.

Text:    Martin Voigtländer

Bilder: Friedemann Voigtländer

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Ev.-Luth. Kirchgemeinde Bobritzsch

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