Neues vom Ziergarten-Projekt

die damals nur teilweise freigelegte Sitzecke

die damals nur teilweise freigelegte Sitzecke

Es war der Abend des 17. Juli 2015, als sich die Junge Gemeinde in der Oberbobritzscher Gemeindeküche traf und sich eine Weile später in der Sitzecke des Ziergartens miteinander das bereitete Essen und die Getränke schmecken ließ. Dannach wurde noch lange gequatscht, Fotos der letzten Ereignisse angeguckt und am nächsten Morgen traf man sich am schönen Oberbobritzscher Naturbad wieder.

Aber nun geht’s gedanklich wieder zurück, an den Ort des eigentlichen Geschehens. Dort ist mittlerweile schon Einiges geschehen, aber’s liegt auch noch Einiges vor uns – als Jugend; als Gemeinde; als die, die dort mittun möchten.

Inzwischen konnte die Sitzecke komplett freigelegt werden. An dem 17. war sie noch reichlich begrünt. Die an diesem Abend hingestellte Bank steht ohne zu kippeln. Nun sind dort nur noch einige „Knurzeln“, von denen ich noch nicht weiß, wie man sie am besten entfernt (vielleicht mit einer heißen Flamme).

 

JD509219 JD509221Ein wenig Gras um den Sandsteintrog und die Betonplatten am Ostgiebel ist weggeschnitten.

 

 

 

 

 

 

 

ein neuer Weg in der JugendarbeitOffen  ist noch die Frage, wie der Weg am Südgiebel gestaltet werden soll. Links und rechts haben sich die Einfassungen über die Jahre gehoben und gesenkt. Man könnte sie neu setzen, gleich in Beton um das Problem in Zukunft zu vermeiden. In der Mitte befand sich unter wucherndem Gestrüpp Erde mit Kieselsteinchen und darunter Kunststoffsäcke. Man könnte nun beispielsweise Felsteine in der Mitte verlegen. Da sähe es bestimmt auch gut aus die Einfassungen wegzulassen oder man benutzt gleich diese Streifen, statt der Feldsteine.

Die Möglichkeiten sind vielfältig und ihre Umsetzung erfordert unseren Einsatz. Genau dieses Zusammespiel ist gefragt und erinnert an die Anfänge. „Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.“ 1. Mose 2,15

 

 

Letztendlich profitiert der Mensch vom Kultivieren seiner Umwelt und wenn er’s im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens tut, dann hat er auch auf lange Sicht hin etwas davon. So kann sich die Gemeinde an den Augustäpfeln und den Johannis- und Stachelbeeren erfreuen, Früchte eines Baumes und mehrerer Sträucher, die vor Zeiten gepflanzt wurden.

schon abgeerntete und teilweise mit alten Gardienen abgedeckte Sträucher

schon abgeerntete und teilweise mit alten Gardienen abgedeckte Sträucher

Wurzelstock des umgestürtzten Pflaumenbaums

Wurzelstock des umgestürtzten Pflaumenbaums

Auch die in unserer Zeit bedrohte Natur soll etwas von unserem Engagemet haben. So ist noch abzuwägen, ob der Wurzelstock des dieses Jahr bei einem Sturm umgestürzten Pflaumenbaums dort verbleiben und das Todholz als Nistplatz für Insekten zur Verfügung stehen soll oder ob man ihn doch entfernt um die Ansiedlung möglicher Schädlinge zu verhindern. Rückzugsorte für Wildbienen sollen jedenfalls noch geschaffen werden.

So darf man gespannt sein, wie’s weiter geht oder man bestimmt den Fortgang der Dinge mit. Übrigens bedeutet auch Gebet Unterstützung.

 

 

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Ev.-Luth. Kirchgemeinde Bobritzsch

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